Eintrag vom 09.11.2020
Angebotsnr. 96120

HiWi für Bildanalyse und Postprocessing

Stelle frei: Ab sofort

Beschreibung

Der Anteil moderner Dieselfahrzeuge mit Katalysatoren zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR) steigt stetig an. Durch die Injektion eines Reduktionsmittels (AdBlue, Harnstoffwasserlösung) in den heißen Abgasstrang können Stickoxide (NOx) auf ein Minimum reduziert werden. Die Auslegung solcher Systeme ist jedoch mit großen technischen Herausforderungen verbunden. Ziel ist eine möglichst vollständige Aufbereitung des Reduktionsmittels (Verdampfung, thermische Zersetzung, Hydrolyse). Unerwünschte chemische Reaktionen der auf der Abgasrohr-wand auftreffenden Harnstoffwasserlösung können zur Bildung von Ablagerungen und schließlich zu einem Versagen des Systems führen.
Die Interaktion der injizierten Tropfen mit den heißen Wänden der Abgasanlage spielt hierbei eine wichtige Rolle. Je nach Versuchsbedingungen (Wandtemperatur, Tropfengröße und -geschwindigkeit) treten unterschiedliche physikalische Effekte an der Wand auf. Aus vorherigen Arbeiten existiert eine große Datenmenge an Highspeedaufnahmen des isolierten Tropfenaufpralls. Für die quantitative Analyse ist es jedoch notwendig auf bildverarbeitende Methoden (Image analysis) zurückzugreifen. Dadurch sollen beispielsweise folgende Größen automatisiert aus den Highspeedaufnahmen extrahiert werden:
beispielsweise folgende Größen automatisiert aus den Highspeedaufnahmen extrahiert werden:
- Anzahl und Größe der erzeugten Sekundärtropfen (=Tropfen, welche nach dem Aufprall durch thermisch und kinetisch induzierte Zerstäubung entstehen) sowie
- Eigenschaften der Benetzungsfront (dynamische Kontaktwinkel, Durchmesser und Ge-schwindigkeit der Benetzungsfront beim Aufprall, transiente benetzte Fläche, etc.).


Art der Anzeige
  • Studentische Hilfskraft (Hiwi) / Werkstudent(in)
Gewünschtes Studium
  • Ingenieurwissenschaften
    Chemieingenieurwesen & Verfahrenstechnik
    Energietechnik
    Informatik
    Maschinenbau
Gesuchter Karrierestatus
  • Studierende*r*n
Arbeitsregion
  • Karlsruhe und Umgebung
Unternehmensbereich
  • Ingenieurwesen und Entwicklung und Konstruktion
Sprache am Arbeitsplatz
  • Deutsch
Art des Unternehmens
  • Wissenschaftliche Einrichtung

Ansprechperson

Frau Marion Börnhorst
Institut für Technische Chemie und Polymerchemie
Deutschland
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Anschrift

KIT

Institut für Technische Chemie und Polymerchemie


Deutschland



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